Der Markt
Das Marktspektakel
Ein bunter Troß hält Einzug in die Stadt - ein Fest zu feiern dringt
die Kunde der Herolde weit ins Land. Mehr als 3 Dutzend Handwerker, Hökerer
und Spielleute schlagen ihre Zelte und Buden in der Stadt auf.
Des morgens ertönt das Rufhorn des Stadtbläsers, es gilt die Stände zu öffnen. Und alsbald hält auch die hohe Obrigkeit Einzug vom Rathaus auf die Marktbühne - begleitet von den Spielleuten, die dem Ruf des Marktvogts gefolgt sind. Dieser verliest die Marktordnung, vermahnt die Handwerker und der erste Mann des Magistrates eröffnet den Markt - der Handel und Wandel möge beginnen.
Schon hört man das Hämmern des Schmiedes klingen, fleißig gehen
die Handwerker vor dem staunend Volk ihrem harten Tagwerk nach. Überall
tönen die Rufe der Hökerer, die bis aus dem fernen Orient an die
Stätte gereist sind, um ihre Ware zum Kaufe zu bieten.
An den Tavernen und Garbrätereien drängt sich hungriges und durstiges
Volk, und auch die Obrigkeit nimmt gern einen Krug vom kühlen Nass.
Das Volk und die weitgereisten Gäste staunen vor Begeisterung, wenn bei Einbruch der Dämmerung der Markt im Licht von hunderten von Kerzen und Fackeln erstrahlt und die Spielleute sich sammeln zum " Tavernenspektakel".
Der Ruf des Nachtwächters "Löschet die Lichter, und gehabt Euch
wohl" bereitet dem Treiben nächtens ein End', jedoch ist morgen,
nach dem Kirchgang ja auch noch Markt...
Technische Voraussetzungen: Platzbedarf 1000-10000qm, eine möglichst stimmige
Umbauung oder ein Parkgelände, viel Lust auf das Mittelalter. Und
falls möglich, ein Ritterturnier, das Volk von nah und fern lockt.